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 a well known landmark in the mauritanian desert
 we shared the risk of crossing the desert to nouakchott with a group of swiss in a landroverdie schweizer wecken uns pünktlich, kein wunder, dass dort die meisten uhren herkommen, wenn man von hongkong mal absieht. kurz nach sonnenaufgang und gerald’s allmorgendlichen espresso brechen wir auf, verlieren gleich die piste und kurven eine halbe stunde durch dünen, die im abstand von je einem meter von grasbüscheln bewachsen sind, was das ganze recht beschwerlich macht. man muss schnell genug fahren um nicht einzusanden, die sandhaufen um die grasbüschel rütteln das auto dementsprechend durch. am horizont blitzt ein auto auf und so ist bald wieder eine bessere route gefunden.
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führerlos in die wüste

January 6, 2000  

am morgen in nouadibou, dem dreckskaff mit charme, immerhin das zweitgrößte in mauretanien: in unserer absteige namens sahara aufgewacht, gegähnt, und schon das erste problem. joe hat starke schmerzen im linken brustkorb, es ist nicht daran zu denken, dass er sich für mehrere tage in die wüste begibt. er fliegt zurück, per air mauretanie nach las palmas, von dort wird er schon nach europa kommen. joe, wenn du das jetzt liest: mietauto, nette spanierin und arzt (reihenfolge!) auf gran canaria sind besser als schnee und matsch in der leopoldstadt. damit er zu mittag trotz langer wartelisten in der maschine saß, wurde wieder amaya engagiert, ab nun nur noch “der checker” genannt. schmiergeld floss, zumindest hat er’s joe verrechnet.
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zum xten mal stellen sich alle fahrzeuge in einer langen reihe auf, nach einer halben stunde werden die pässe ausgegeben und die autos auf die reise geschickt. der asphalt endet hier endgültig, wir werden wohl erst nach 700 kilometern wüste wieder welchen zu gesicht bekommen. nach zwei minuten der nächste checkpoint, wieder alles in einer reihe aufgestellt, schon sind fast zwei stunden vergangen, und wir werden einzeln auf die reise geschickt, mit der warnung, auf keinen fall ausserhalb der ausgefahrenen spuren zu fahren: das ganze gebiet ist vermint.
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der tag des konvois

January 4, 2000  

am morgen müssen wir endgültig neu packen. vier 20l-kanister werden mit diesel gefüllt, weitere fünf mit wasser. die – jetzt zu schweren – kanister also runter vom dach, in den kofferraum und den rest der sachen aufs dach. um 9h sind wir wie vorgeschrieben beim checkpoint am eingang der stadt. keiner da.
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lang lebe das listenwesen

January 3, 2000  

die nacht war kalt, nicht mehr als 5° und starker wind. wir verschieben das geplante neupacken auf später. auf nach dakhla, es fehlen nur noch 150 kilometer.

dakhla ist eine schmuddelige garnisonsstadt auf einer 25 kilometer langen, müllverwehten landzunge im atlantik. ein richtiges wüstennest. doch zuerst müssen wir an zwei checkpoints vorbei, einer am beginn der halbinsel, der zweite an der stadteinfahrt. handgeschriebene listen mit vornamen der eltern, zweck der reise und den daten aus dem pass.
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kilometer ohne ende

January 2, 2000  

 still a long way to dakhla heute ist der tag der leeren kilometer, das wissen wir schon am morgen. also schnell getankt – noch kostet der diesel fast soviel wie in europa – und schon geht’s los richtung süden, zuerst noch durch palmen- und olivenbaumgesäumte hügellandschaften. die vegetation verschwindet schnell und die straße wird zum langen, geraden asphaltband durch die steinwüste.
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schichtwechsel in marrakech

January 1, 2000  

wir haben gestern noch einem selbsternannten parkplatzwächter, den uns das reisbüro empfohlen hat, 20 dirham fürs aufpassen auf unser auto gegeben, schließlich befindet sich unsere halbe aurüstung am dach und der relativ teure lkw-wagenheber ist außen am rammschutz montiert. in der früh ist der wächter weg, das zeug noch da, die umgerechnet 30 schilling waren also gut investiert.
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Common misspellings: Farnberger, Fahrenberger, Farenberger, Fahnberger, Fahrnleitner, Fahrngruber, Fahrnberg.
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