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nix tun

January 14, 2000

heute haben wir nichts getan. in der hängematte gelegen, im pool geschwommen (ja, das hotel hat einen pool!), was essen gegangen. im hotel treffen sich afrikanische musiker zum jammen, und auch sonst ist immer was los.

krokodile und mosquitos

 bamako, mali: women washing clothes in the niger river. bamako heißt übrigens angeblich in einer altform von bambara, der meistgesprochenen sprache in mali sowas wie “der fluss der krokodile”. krokodile haben wir keine gefunden, dafür jede menge mosquitos. wer verrückt genug ist, ohne malaria-prophylaxe nach schwarzafrika zu fahren (wir haben welche getroffen), sollte zumindestens um bamako und das niger-binnendelta einen großen bogen machen. es ist unmöglich, sich vollständig vor den biestern zu schützen – wir versuchen’s mittlerweile nicht mehr.

dafür sind die temperaturen äußerst angenehm, tagsüber so an die 30 grad und in der nacht immer noch angenehme 20. die emails aus europa schreiben von nebel, regen und kälte – das tut uns aber jetzt leid ;-)

bamako ist eine ziemlich lebhafte stadt und durch und durch afrikanisch, kaum mehr was von der kolonialen vergangenheit zu spüren. auf jedem fleck gehsteig verkauft jemand seine waren oder repariert und erzeugt. die straßenzüge um die markthalle sind mit dem auto wegen des regen treibens nur mit viel geduld passierbar. mehr als vollbesetzte grüne minibusse und gelbe taxis, bei denen selten mehr funktioniert als motor und hupe, quälen sich durch die schlaglöcher. am rand liegen oft große, manchmal brennende müllhaufen und offene kanäle quellen über. am flussufer des niger fangen und verkaufen fischer muscheln und fische. junge frauen waschen ihre wäsche und zu unserer freude sich selbst. bamako ist keine “schöne” stadt, aber spannend und freundlich.


 

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