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die nacht war kalt, nicht mehr als 5° und starker wind. wir verschieben das geplante neupacken auf später. auf nach dakhla, es fehlen nur noch 150 kilometer.

dakhla ist eine schmuddelige garnisonsstadt auf einer 25 kilometer langen, müllverwehten landzunge im atlantik. ein richtiges wüstennest. doch zuerst müssen wir an zwei checkpoints vorbei, einer am beginn der halbinsel, der zweite an der stadteinfahrt. handgeschriebene listen mit vornamen der eltern, zweck der reise und den daten aus dem pass.

werden wir vier tage in diesem nest festsitzen?

 western sahara: waiting for the dakhla military convoi to take us through the mine fieldsvorher müssen wir aber noch die formalitäten erledigen: im hotel de police wollen wir uns registrieren lassen, aber wir seien zu spät, im rammadan arbeiten sie hier nur bis mittag. es ist 12.20. deswegen sollen wir jetzt vier tage in diesem dreckloch auf den nächsten konvoi warten? in der nächsten behörde, dem zollbüro haben wir schon mehr glück. wir werden registriert und bekommen die nummer 35, wofür auch immer die gut ist. ungewöhnlich freundlich und flott sind die militärs, die uns in die konvoilisten eintragen, komplett mit foto und den üblichen daten. auf die frage, ob wir schon bei der polizei gewesen wären: “oui, oui”.

morgen sehen wir weiter, schnell noch ein hotel gesucht, ein paar franzosen, die mit einem tiefliegenden, sauteuren mercedes-van durch den sand wollen, laden uns noch zu kartoffel und omlette ein.


 

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