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 the dogon falaise in dogon country, mali dogon village detail

zu sonnenaufgang sind wir längst auf den beinen, wir genießen ihn an der felskante der “falaise de bandiagara”, der heimat der kinder des lichts. nach der vorstellung der dogon formte amma, der alleinige gott, der auch himmel und erde schuf, die menschen aus ton. die kinder des lichts, wie sie sich selbst bezeichnen, wurden am tag geschaffen und sind von der sonne dunkel gefärbt. die anderen, die kinder der dunkelheit, entstanden bei mondlicht und sind bleich wie larven.

 dogon village. allegedly more than hundred thousand dogons live in villages of stone and clay houses along a 150km cliff dogon stockhouse die dörfer der dogon kleben wie nester in den wänden und an den steilen felsabhangen am fuße der falaise. sie sind nur durch schmale wege und die pfade der eselskarren verbunden und nur mit dem geländewagen oder zu fuß erreichbar. wir sanden prompt in einem ausgetrockneten bachbett ein und kommen nur mit hilfe der sandbleche und einigem schaufeln wieder frei. wenigstens sind die bleche nicht umsonst dabei.

 stockhouses and old telem caves alond the failaise wir haben uns lang überlegt, wie wir menschen, die seit jahrhunderten unberührt von der “zivilisation” in ihren dörfern leben, am besten gegenübertreten. die meisten besucher des gebietes nehmen sich in bandiagara oder bankass einen der zt. unglaublich aufdringlichen führer und besichtigen dann zu fuß die dörfer. viele verteilen dabei kugelschreiber und süßigkeiten, kopfwehtabletten und andere segnungen der modernen welt. wir wollten dörfer besuchen, die sich nur selten auf den touristischen routen finden und erst dort einen führer aus dem dorf nehmen, der die heiligen steine kennt, die unscheinbar oft direkt neben dem weg liegen und auf die man keinenfalls treten darf, ausserdem bleibt so sein bescheidenes honorar im dorf. so besuchen wir im dorf nombori mit einem schnell gefundenen führer zuerst den dorfältesten. er erzählt uns, dass ihm die peul seine tiere geraubt hätten und gibt uns den rat mit auf den weg, immer gut auf unsere tiere aufzupassen, den peul sei nicht zu trauen.

und in tireli das fest des hirsebiers

  fetching water is women's and children's business in tireli treffen wir moussa, der den spärlichen touristen kilometerweit herbeigetragenes coca cola verkauft. er zeigt uns mit großem stolz sein dorf, einen tüpmpel mit heiligen krokodilen und die wohnungen der telem, die vor vielen jahrhunderten hoch in der senkrechten felswand in winzigen höhlen lebten. nach dem genuss einer bestimmten aus baumfrüchten zubereiteten speise seien sie einfach die wand hochgegangen, die archäologen tippen aber eher auf seile. moussa meint, wir hätten, “l’ésprit dogon”, den geist der dogon, denn wir seien kein einziges mal versehentlich auf eine heilige stelle getreten. ausserdem ist heute das hirsebier-erntedankfest, also nimmt er uns mit in die hätten zu einigen familien des dorfes. überall bekommen wir  some symptoms of western civilization haave reached even the most remote dogon villages details of a beautifully carved unmengen des köstlichen bieres, dazu gebratene hirsebällchen und eine aus mais und unbekannten zutaten gestampfte süße substanz. längst ist es dunkel und wir tappen leicht angeheitert die steilen wege von einer familie zur nächsten, um aus hohlen kürbissen immer mehr hirsebier zu trinken. jetzt ist klar, wie das mit den senkrechten wänden funktioniert. wir schlafen auf dem flachdach von moussa’s hätte -er nennt das “hotel”-, zugedeckt von einem ganzen nebel aus sternen.


 

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