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zehntausend kilometer lang hat uns das waisenhaus begleitet, war immer als ziel mit dabei. also konnten wir gestern gar nicht anders als weiterfahren und standen heute früh gegen eins vor seinen toren in ouagadougou.

 kathrin rohde from the ouagadougou orphanage AMPO and a few of her kids celebrate the arrival of the donated landcruiser. now, almost four years later, the landcruiser is still in use and good shape.am morgen werden wir euphorisch von den kindern des waisenhauses begrüßt, wir sind die helden des tages. alle haben auf das auto gewartet, das ab jetzt dem projekt als rollende werkstatt für die rollstühle behinderter kinder in der region rund um die hauptstadt zur verfügung stellen soll. denn das waisenhaus ist eigentlich viel mehr als das: zum kinderdorf für 120 kinder von sechs bis 18 jahren gehört auch eine schule, eine krankenstation, eine behindertenwerkstatt, ein frauenberatungszentrum, ein marionettentheater und eben die rollstuhlwerkstatt, die mit unserem landcruiser eine fahrende schwester bekommt, mit der auch in der regenzeit abgelegene dörfer erreicht werden können.
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burkina wir kommen!

January 26, 2000  

von einem wunderschönen sonnenaufgang werden wir auf moussa’s flachdach geweckt. ein konzert von hahnenschreien hallt von der großen felswand wider und die frauen des dorfes sind längst am weg vom und zum brunnen. mit 20 liter großen tonkrügen am kopf gehen sie mehrmals den steilen weg zu ihren hätten. wir besuchen noch ein paar alte, die die stöcke einer frisch geschlachteten ziege verteilen, auch moussa bekommt etwas ab. klaus und ich interessieren uns für zwei handgeschnitzte alte hocker, moussa für “zivilisationsware”. so tauschen wir einen wasserkanister, ein paar schuhe, etwas gewand, ein paar feuerzeuge und einen reisewecker gegen die beiden prachtstücke. später plagt uns dann das schlechte gewissen, so was wie uhrzeit und vor allem einen wecker in die wunderbare welt der dogon gebracht zu haben.
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bei den kindern des lichts

January 25, 2000  

 the dogon falaise in dogon country, mali dogon village detail

zu sonnenaufgang sind wir längst auf den beinen, wir genießen ihn an der felskante der “falaise de bandiagara”, der heimat der kinder des lichts. nach der vorstellung der dogon formte amma, der alleinige gott, der auch himmel und erde schuf, die menschen aus ton. die kinder des lichts, wie sie sich selbst bezeichnen, wurden am tag geschaffen und sind von der sonne dunkel gefärbt. die anderen, die kinder der dunkelheit, entstanden bei mondlicht und sind bleich wie larven.
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mopti und der kommissar

January 24, 2000  

 market day in mopti, mali sahara salt which had been transported from far north on camel backs and on the niger river for sale in moptikurz vor mopti haben wir uns gestern spät abends einen schlafplatz in der ebene gesucht, heute wollen wir die stadt besuchen. mopti ist ein reges handelszentrum an den flüssen bani und niger, im hafen tummeln sich schmale pirogen und überladene pinassen. die stadt ist mit einem 13 kilometer langen damm durch die sümpfe mit dem festland verbunden. an der stadteinfahrt diskutieren wir noch, ob die meldepflicht bei der polizei noch besteht, die im reiseführer erwähnt wird. wir beschließen zu warten, ob uns jemand darauf hinweist, was nicht passiert.
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am morgen geht’s los richtung djénné, wir müssen aber noch den niger überqueren. djenne liegt auf einer großen insel zwischen zwei niger-armen inmitten weiter sümpfe, die zum reisanbau genutzt werden. es gibt hier keine brücke, die fähre ist gerade groß genug für zwei autos und eine hand voll eselskarren.
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fetischmarkt in ségou

January 22, 2000  

am vormittag sind wir wieder in ségou und haben hunger, also auf ein chef-sandwich ins le golfe. klaus und ich bummeln durch den markt um stoffe zu kaufen, wir finden bunte stoffe, mit traditionellen westafrikanischen mustern oder modernen motiven wie handys oder transistorradios bedruckt, andere stoffe sind grob gewebt und mit erd- und pflanzenfarben bemalt.
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monsieur drabo erzählt

January 21, 2000  

klaus hat am vormittag einen termin bei souleymane drabo, dem chefredakteur der staatlichen tageszeitung “l’essor” und der malischen presseagentur AMAP. ich bin als “pressefotograf” dabei. wir versuchen, etwas über die soziale und politische situation zu erfahren.
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der sonnenaufgang im dunst des nächsten dorfes taucht die felstürme in ein sanftes orange-rot. wir stapfen noch in den felsen herum und brechen dann in richtung bamako auf. wieder ins hotel, es wird zeit nach vier tagen wieder unter eine dusche zu kommen.
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rolling up stones

January 19, 2000  

keine exotischen vögel und schlangen besuchen uns am morgen, dafür die bereits obligate herde buckelrinder und drei freundliche bauern, die uns mit großem interesse beim zähneputzen und zeltabbauen zuschauen.
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das dorf am fluss

January 18, 2000  

 boabab in the morning am morgen sehen wir erst was für einen spannenden schlafplatz wir uns gestern in der dunkelheit ausgesucht haben. die gruppe hoher, ausladender bäume in der weiten savanne, in deren mitte wir heute nacht richard attenborough lauschen durften, ist das reinste vogelparadies. als ornithologische ribisl erkennen wir nur papageien, kanarien- und webervögel. die farben und gesänge der anderen, uns unbekannten, sind nicht weniger spannend. hier gefällt es uns und wir bleiben bis mittag, als es uns auch im schatten zu heiß wird. gerald liest hesse’s glasperlenspiel und kriegt einen ziemlichen schrecken, als ihm eine grün-braune schlange über den unterschenkel kriecht. eine herde buckelrinder mit furchterregenden hörnern zieht gemächlich mitten durch unser lager, eine herde kinder vom nächsten kral besucht uns und will fotografiert werden.
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Common misspellings: Farnberger, Fahrenberger, Farenberger, Fahnberger, Fahrnleitner, Fahrngruber, Fahrnberg.
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